Posts

student council

Bild
Sonntag, 10.09.2017 Ja vielleicht ist es bisschen verrückt, aber ich habe mich gerade tatsächlich als Grade 11 Representative und alternative für das Komitee " Advertising and Communications" beworben. Ich weiß das meine Chancen für den Jahrgangssprecher echt verdammt schlecht sind, aber ich denke, wenn ich es nicht probiere, kann man auch nichts gewinnen.  Einen entscheidenden Vorteil hat das Ganze, eine solche Wahl ist mit die beste Möglichkeit sich innerhalb kürzester Zeit einen möglichst großen Bekanntheitsgrad zu schaffen. Wenn mich mehr Leute kennen geht es hoffentlich auch einfacher und schneller Freunde zu finden. :) Dienstag, 12.09.2017 Heute hatten war während "lunch" ein kurzes Treffen mit allen Kandidaten. Uns wurden alle Regeln für die Wahl erklärt und was wir bei Kampanien beachten müssten. Außerdem bekam ich raus, dass wir der einzige Jahrgang mit zwei Kandidaten waren - zum Glück. Alle anderen Jahrgänge hatten meist bis zu sechs Kandida...

Orientation - so hieß es zum mindest...

Bild
Heute, am 05. September, begann zum minderst für die kanadischen Schüler die Schule wieder. Ich war am Abend davor ein bisschen aufgeschmissen, da ich von niemandem eine Information darüber bekommen hatte, wie alles bei mir ablaufen würde.  Nach ein paar E-mails an sämtliche Menschen stellte sich heraus, dass für morgen eine sogenannte Orientation geplant war. Netterweise hatte ich noch Kontakt zu einem Austauschschüler, der mit mir geflogen war, so dass ich von ihm alle Informationen bekam. Meine Gastschwester musste glücklicherweise zum gleichen Ort, so dass uns Rebecca, meine Hostmum,zusammen hinfahren konnte.  Dort, ein bisschen zu spät, angekommen wurde uns erklärt, dass es je nach Länge des Aufenthalts ein Seminar gab. Lucia hatte Glück an einer Stadtrundfahrt teilzunehmen und sich ein paar Vorträge über ihren Aufenthalt anzuhören.  Mir wurde gleich direkt nachdem ich den Raum betreten hatte mein Handy weggenommen und ich sollte anfangen ein Text über was...

Ankunft in Ottawa

Bild
Lange hatte ich auf meine Ankunft in Ottawa gewartet. Vorfreude, Zweifel, Neugierde und Respekt trug ich in mir. Doch endlich landete unser Flugzeug in Ottawa am Flughafen. Man kann nicht so richtig beschrieben, was in diesem Moment in mir Vorging, aber mit dem Ausstieg aus dem Flugzeug machte sich eine unglaubliche Entspannung in mir breit. Mein Körper wurde im Flugzeug nur so von Zweifeln und vielleicht sogar schon ein bisschen Reue von meinem Gehirn überschüttet. Plötzlich als ich ausstieg war wieder alles klar, ich war mir endlich wieder sicher die richtige Entscheidung getroffen zu haben und freute mich. Am Flughafen in Ottawa wurden gerade neue Automaten eingeführt an denen, wenn man sechzehn oder älter war, alleine Fragen wie das Mitbringen von Waffen oder Lebensmitteln beantworten durfte. Danach überprüfte eine Kamera ob das wirklich dein Pass ist usw. Eigentlich alles was man so kennt wurde von einer Maschine übernommen. Man lief lediglich an den Beamten mit ihrem Schalt...

Die Reise beginnt...

Bild
Nach dem ich die Sicherheitskontrolle hinter mir hatte, lief ich zu meinem Gate. In Bremen war das ja auch keine Kunst... Da der Flieger Verspätung hatte, musste ich noch ungefähr 30 Minuten warten, zum Glück traf ich zwei andere Austauschschüler, so dass wir ein bisschen reden, um uns die Zeit zu vertreiben, konnten. Mir half es auch alle Zweifel und Sorgen ein bisschen beiseite zu schieben. Lustiger weise kam eine von denen aus Schortens und die andere aus Jever. Im ersten Flieger war es dann relativ uninteressant. Es ist irgendwie ein komisches Gefühl zu wissen, dass man seine Familie, Freunde und all das Gewohnte Umfeld für 10 Monate nicht mehr sehen wird. Ich kam mit einer knappen halben Stunde Verspätung in Frankfurt an und musste erstmal das andere Gate finden. Blöderweise war es nach einer Orientierungspause notwendig über den halben Flughafen zu hetzen. Gerade als das Boarding begann kam ich an meinem Gate an und stellte mich darauf ein auf eine bereits wartende G...

Abschied

Bild
Ja... es war soweit, denn der zweite September war da! Den ganzen Monat habe ich diesen Tag irgendwie verdrängt. Ich weiß nicht... klar freute ich mich riesig auf mein Abenteuer. Aber wenn Kristof in einem Recht hatte, dann das mich die USA irgendwie auch verändert hat. Ich war vorher nie ein Mensch der Heimweh hatte ... plötzlich hatte ich das Gefühl ich könne gar nicht anfälliger sein. Ich war vorher nie ein Mensch der immer an seiner Familie geklebt hatte, ich habe mir im Urlaub oder sonst irgendwo meist auch andere Freunde gesucht, auch wenn ich nie drauf angewiesen war. Plötzlich konnte ich gar nicht genug von ihnen bekommen.  Erst in den USA habe ich wirklich gemerkt was ich für ein Familienmensch bin und wie unglaublich dankbar ich für die enge Verbindung zu meinen Geschwistern und Eltern bin. Ihr merkt schon ich schweife ab.... also zurück fangen wir beim Koffer packen an. In einer Hinsicht viel mir es echt leicht für zehn Monate zu packen und zwar w...

Noch 5 Tage...

Langsam wird es ernst... Was gibt es Neues? Und wie geht es mir? Kontakt zur Gastfamilie Meine hostmum, ja es war die die sich bei mir per E-mail gemeldet hat, und ich schreiben jetzt so gut wie täglich über Whats app. Es kommen viele Fotos und sie fragt viel... Sie ist echt so nett! Zum Beispiel hat sie mich ein Zimmer aussuchen lassen oder gefragt, weil sie gesehen hat das ich katholisch bin, ob sie schon mal eine Kirche raussuchen soll. Übrigens hat sich meine Gastfamilie spontan entschieden eine zweite Austauschschülerin aus Spanien aufzunehmen. Sie ist vierzehn Jahre, bleibt allerdings nur für zwei Monate und wird auch eine andere Schule besuchen. Trotzdem ist es, vor allem am Anfang, glaube ich echt schön jemanden in der gleichen Situation zu haben. Gefühlslage Es ist irgendwie komisch bald weg zu sein und alles kommt mir persönlich so unreal vor. Aber ich freue mich riesig, dass es bald endlich los geht und ich all das erleben darf. Ich glaube, alle die no...

Abschiedsfeier

Am Freitag war es dann soweit, ich hatte zum Leid meines Bruders die ganze Garage ausgeräumt und mit seiner Hilfe auch ein wenig dekoriert. Es war Zeit für meine Abschiedsfeier, schließlich würde es am nächsten Tag in einer Woche losgehen. Klar, findet man im Internet viele Bilder und Videos von Abschiedsfeiern, bei denen wirklich alles mit der Flagge des zukünftigen Gastlandes geschmückt ist. Aber mir war das erstens irgendwie zu anstrengend, zu teuer und meiner Meinung nach auch ein großes Bisschen zu unnötig. Ich wollte einfach nochmal einen lustigen Abend mit all meinen Freunden verbringen und nicht heulend im Kreis sitzen oder irgendeinen Dekowettbewerb gewinnen. =P Meine Freunde trudelten also ab 18 Uhr langsam ein. Überrascht und dankbar war ich, dass jeder noch ein kleines, aber wirklich süßes, Geschenk mitbrachte. Manche eher praktisch, andere mit ein wenig Humor... DANKESCHÖN!!! <3 Wir hatten draußen im Garten einen Feuerkorb und Stühle aufgebaut....

Seitenaufrufe