Gastfamilie - Realitätsschock - Heimweh
Ja... endlich ist sie da! Ich habe meine Gastfamilie bekommen und tatsächlich ist es wahr, dass man seine Gastfamilie genau dann bekommt, wenn man es am wenigsten erwartet.
Ich bekam von meiner Organisation eine E-mail, an die ein kleiner Steckbrief angehangen war. Bisher kann ich sagen, dass ich wirklich noch nicht viel, sondern nur die gröbsten und wichtigsten Informationen habe.
Ich bekam von meiner Organisation eine E-mail, an die ein kleiner Steckbrief angehangen war. Bisher kann ich sagen, dass ich wirklich noch nicht viel, sondern nur die gröbsten und wichtigsten Informationen habe.
Meine Gastfamilie besteht aus meinen Gasteltern, beide sind 41 Jahre alt, und zwei Gastschwestern, welche acht und drei Jahre alt sind.
Wir leben in einem Haus mit Pool im Garten und ich habe mein eigenes Zimmer. Mein Weg zur Schule dauert ungefähr 26 Minuten mit dem Bus.
Meine Gastfamilie hat anders als meine echte Familie Haustiere - einen Hund (deutscher Schäferhund =P) und zwei Katzen.
Beruhigend vor allem für meinen Papa war, dass sie schon Erfahrungen mit Austauschschülern haben, wobei alles natürlich immer Vor- und Nachteile hat.
Am Besten ist, meiner Meinung nach, in alle Informationen die man bekommt, nicht zu viel rein zu interpretieren oder sich Dinge zu erhoffen. Am Ende wird wahrscheinlich alles doch ein bisschen anders, aber trotzdem schön sein
Interessant zu wissen ist vielleicht aber auch, dass meine Familie vorher in einer anderen Stadt gelebt hat und ich die erste Austauschschülerin an ihrem neuen Wohnort bin.
Am Besten ist, meiner Meinung nach, in alle Informationen die man bekommt, nicht zu viel rein zu interpretieren oder sich Dinge zu erhoffen. Am Ende wird wahrscheinlich alles doch ein bisschen anders, aber trotzdem schön sein
Interessant zu wissen ist vielleicht aber auch, dass meine Familie vorher in einer anderen Stadt gelebt hat und ich die erste Austauschschülerin an ihrem neuen Wohnort bin.
Nun warum jetzt aber Realitätsschock?
Warum Heimweh?
Ich bin doch noch nicht einmal losgefahren!
Nein, dass bin ich tatsächlich noch nicht. Allerdings haben wir letzten Sommer für drei Wochen ein Mädchen aus den USA aufgenommen und ich war für drei Wochen bei ihr.
Problem dabei, wenn man seine Gastfamilie bekommt, realisiert man erstmal richtig was man da eigentlich machen wird. Vorher war alles für mich so unreal und plötzlich nahm dieses Abenteuer wirklich Form an.
Ich war aber zu diesem Zeitpunkt nicht Zuhause... Ich glaube, dass ist auch das schwierige an meiner Situation gewesen.
Denn ich habe meine Familie gern. Aber realisierte mit dem bekommen meiner Gastfamilie, dass ich lange weg sein werde.
Denn ich habe meine Familie gern. Aber realisierte mit dem bekommen meiner Gastfamilie, dass ich lange weg sein werde.
In diesem Moment nicht bei ihnen zu sein, hat in mir Heimweh ausgelöst. Ich habe noch nie zu vor in meinem Leben Erfahrungen mit Heimweh gemacht. Vielleicht ist es auch gut, dass ich dies jetzt schoneinmal erlebt habe. Ich weiß es nicht...
Meine Organisation hat mir erzählt, dass alles ganz normal sei und auch jetzt nach mehr als einer Woche Zuhause kann ich sagen, alles wieder gut. Ich brauchte ein paar Tage um mich an die Situation zu gewöhnen und lebe jetzt in den noch genau 22 Tagen (...juhuuu...) einen soweit es geht normalen Alltag.
Manchmal denke ich trotzdem irgendwie, dass es besser wäre jetzt einfach loszufahren, damit ich mir nicht mehr so viele Sorgen um alles mache. Einfach anfangen, loslegen, erleben, aber auch Fehler machen und daraus lernen... nicht drüber nach denken.
Ich habe als ich aus den USA wiederkam meiner Gastfamilie auch direkt die erste richtige E-mail geschrieben. Das war vor ungefähr zehn Tagen... Zuvor hatte ich aus den USA eine geschrieben, dass ich mich melde, wenn ich wieder Zuhause bin.
Bisher habe ich noch keine Antwort bekommen. Viele Austauschschüler berichteten aber, dass sie nur sehr wenig Kontakt mit ihrer Gastfamilie hatten, also mache ich mir darum auch keine Sorgen. Denn in Kanada sind momentan Sommerferien, dass heißt meine Familie könnte durchaus auch noch im Urlaub sein.
Jetzt heißt es nur noch: Gespannt warten auf eine Antwort!
Jetzt heißt es nur noch: Gespannt warten auf eine Antwort!
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