Übers Kribbeln im Bauch, das Einleben und Distanzieren
Wahrscheinlich hast du es schon gemerkt, mein letzter Blogpost ist vom 18. November und somit schon mehr als einen Monat her. Etwas zu posten wird für mich schwieriger, denn die Zeit wird knapp. Ein Event geht rasend schnell vorbei und auch das nächstes lässt nicht lange auf sich warten.
Warum dann denn jetzt Distanzieren? Ich merke schon, dass man sein Leben hier genießt und weiß, dass alles schneller vorbei ist als man gucken kann. Während ich zu Anfang noch ein unwohles Gefühl bei der Länge hatte, bin ich jetzt froh all die Zeit zu haben. Vier Monate sind bisher schon verflogen...
In Ottawa bekomme ich die Chance mein Leben in Deutschland von außen zu betrachten! Viele Dinge mehr wert zu schätzen, aber vor allem auch meine Einstellung, Tätigkeiten und Zukunftspläne zu überdenken. Gerade die Distanz nach Hause ist somit eine wahnsinns Chance! Vielleicht klingt das jetzt auch dramatischer, als es dann wirklich ist.
Immer noch lerne ich jeden Tag etwas Neues und verstehe auch längst noch nicht alles. Ein Auslandsjahr bleibt ein Abenteuer, in dem man selbst den Alltag lieben lernt. Ich schreibe immer noch viel mit meiner Familie, aber es ist nicht mehr über lebenswichtig.
Ich bin dann eben immer noch die kleine Labertasche Pauli...
Manchmal ist es echt lustig. Ich erwische mich in einem Tagtraum.
Ein Auslandsjahr, seid dem ich in der vierten Klasse davon gehört habe, auch wenn ich damals noch eine komplett andere Vorstellung davon hatte, war ich hell auf begeistert. Verworfen durch den Wechsel von G8 zu G9 und dann doch durchgesetzt. Ein Leben mitten im jahrelangen Traum, nie mit dem Glauben das es mir wirklich jemals passieren würde und puff plötzlich hat man es...
Momentan sind Weihnachtsferien, ich bin mir bewusst, dass ich meinen Blog ein wenig schleifen lassen habe. Aber viele Events haben einen angefangen Blogpost erhalten, den ich nicht zuende geführt habe. Auch wenn manches schon ein ganze Weile her ist, möchte ich dir diese Erlebnisse natürlich nicht vorenthalten...
Das Kribbeln im Bauch, das anfängliche verliebt sein ist vorbei - denn jetzt fängt die Liebe an!
Anfangs, ohne eine Ahnung wie der Alltag abläuft, dankbar um Leute die man für Fragen fand und doch ein bisschen Sehnsucht nach Zuhause. Doch plötzlich ist es dein Zuhause!
Nicht jeder Schritt ein Tasten, nicht jede Busverbindung auf gut Glück und nicht jeder Mensch ein Fremder.
Nicht jeder Schritt ein Tasten, nicht jede Busverbindung auf gut Glück und nicht jeder Mensch ein Fremder.
Ankommen - für viele Austauschschüler ist der Eintritt des Alltages, das Aussetzten der Aufregung und Spannung durch Neues, bedrückend. Für mich ist es genau das, was es gerade jetzt so schön macht. Allmählich habe ich meine Leute gefunden, verstehe die Mentalität der anderen Kultur und gewöhne mich an mein neues Leben.
Ich kann mir gut vorstellen, dass für manche gerade das Neue super aufregend ist. Allerdings war es für mich erst einmal auch ein wenig beängstigend.
Vom spannenden Abenteuer zum glücklichen Alltag...
Ankommen - für mich als Austauschschüler war es unheimlich wichtig! Nach ungefähr eineinhalb Monaten dachte ich: Jetzt bin ich endlich angekommen! Trotzdem wurde jede Woche noch einen oben draufgelegt. Jede Woche fühlte ich mich dann noch ein bisschen wohler und noch ein bisschen mehr Zuhause! Und wer weiß, ich kann nicht, trotz das ich total glücklich bin sagen, ob ich schon hundert prozentig angekommen bin.
Klar, habe ich Deutschland nicht komplett vergessen. Ich muss sogar sagen, dass ich gerade um Weihnachten vor allem meine Familie nur so zu getextet habe. Ist das normal? Und ist das überhaupt gut so? Ich weiß es nicht! Aber wenn ich eins gelernt habe, dann dass man manchmal nicht auf den Verstand sondern aufs Bauchgefühl hören sollte. Da hat es sich dann eben gerade richtig angefühlt.
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Meine Gastmutter Rebecca mit
meiner Gastschwester Bronwyn
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In Ottawa bekomme ich die Chance mein Leben in Deutschland von außen zu betrachten! Viele Dinge mehr wert zu schätzen, aber vor allem auch meine Einstellung, Tätigkeiten und Zukunftspläne zu überdenken. Gerade die Distanz nach Hause ist somit eine wahnsinns Chance! Vielleicht klingt das jetzt auch dramatischer, als es dann wirklich ist.
Immer noch lerne ich jeden Tag etwas Neues und verstehe auch längst noch nicht alles. Ein Auslandsjahr bleibt ein Abenteuer, in dem man selbst den Alltag lieben lernt. Ich schreibe immer noch viel mit meiner Familie, aber es ist nicht mehr über lebenswichtig.
Ich bin dann eben immer noch die kleine Labertasche Pauli...
Manchmal ist es echt lustig. Ich erwische mich in einem Tagtraum.
Ein Auslandsjahr, seid dem ich in der vierten Klasse davon gehört habe, auch wenn ich damals noch eine komplett andere Vorstellung davon hatte, war ich hell auf begeistert. Verworfen durch den Wechsel von G8 zu G9 und dann doch durchgesetzt. Ein Leben mitten im jahrelangen Traum, nie mit dem Glauben das es mir wirklich jemals passieren würde und puff plötzlich hat man es...
Momentan sind Weihnachtsferien, ich bin mir bewusst, dass ich meinen Blog ein wenig schleifen lassen habe. Aber viele Events haben einen angefangen Blogpost erhalten, den ich nicht zuende geführt habe. Auch wenn manches schon ein ganze Weile her ist, möchte ich dir diese Erlebnisse natürlich nicht vorenthalten...
Sei gespannt!

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